Biografie

Die Sopranistin Laura Lietzmann erhielt ihre erste musikalische Ausbildung in München. Dort nahm sie ab ihrem 7. Lebensjahr Klavierunterricht und besuchte das musische Gymnasium Theresia-Gerhardinger. Ab dem 14. Lebensjahr erhielt sie privaten Gesangsunterricht.

 
2014 schloss Laura Lietzmann ihr Studium der Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal ab. Ihr künstlerisches Studium folgte am Standort Aachen bei Prof. Thomas Piffka und wurde 2016 erfolgreich abgeschlossen.
 

Im Laufe ihres Studiums erhielt sie Unterricht und Impulse von Prof. Thomas Piffka und KS Dalia Schaechter (Köln), Anna Samuil (Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin) und Franco Farina (New York). Laura Lietzmann besuchte Meisterkurse bei Prof. Brigitte Lindner und Prof. Klesie Kelly-Moog, sowie regelmäßig und mehrfach bei Prof. Krisztina Laki (HfK Bremen).

 

Als Sängerin wirkte sie bei verschiedenen Konzerten regional, überregional und weltweit mit, wie etwa in der Historischen Stadthalle Wuppertal, der Düsseldorfer Tonhalle sowie dem Bartók Konziban in Budapest. Außerdem führte sie eine Konzertreise mit Orchester nach Chongqing, Chengdu und in weitere Teile der Provinz Sichuan in China.

 

Sie wirkte solistisch an diversen Produktionen in verschiedenen Theatern mit, unter anderem als "1. Knabe" in der "Zauberflöte" im Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen) als "Ottilie" in Ralph Benatzkys "Im weißen Rössl" (Konzert Theater Bern), am Theater Aachen in der Partie der "Flora" in Benjamin Brittens "The Turn of the Screw" und als "Ein junger Hirt" in Richard Wagners "Tannhäuser". Unter der Leitung Lionel Friends sang sie u.a. die Titelpartie der Märchenoper "An Allem ist Hütchen Schuld" mit den Bochumer Sinfonikern (unter Naxos auch auf DVD erschienen).

Sie war am Theater Hof unter anderem als "Wanda" (Großherzogin von Gerolstein, Offenbach), "O Lia San" (Viktoria und ihr Husar, Abraham) sowie "Mutter / Viktoria" (Ein Traumspiel, Reimann) zu erleben und hat bei den Opernfestspielen in Heidenheim die Rolle der "Safira" in Sebastian Schwabs "Moses' Entscheidung" übernommen. Im Rahmen dieser Produktion erhielt sie den Max-Liebhaber-Preis für herausragende Leistung. Unter der Leitung von Marcus Bosch sang sie außerdem die "Barbarina" in der konzertanten Aufführung von "Nozze di Figaro" im Rahmen der Winterfestspiele Heidenheim.

Seit 2018 ist sie Teil der Musiktheater-Produktion für Kinder der Theater Companie Pyrmont. Aufführungen führten sie damit u.a. zu den Göttinger Händelfestspielen und zum Schleswig-Holstein-Musikfestival.

Laura Lietzmann war Preisträgerin bei Jugend musiziert, erhielt 2010 den Jugendkulturpreis im Rahmen des Wuppertaler Musiksommers (Historische Stadthalle GmbH), und ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. 2015 wurde sie von der Jury des Bertelsmann-Wettbewerbs "Neue Stimmen" auf die Warteliste für die Finalrunde aufgenommen. 2016 erhielt sie den Zweiten Preis im Brigitte-Kempen-Wettbewerb, Aachen.

Als Pädagogin arbeitet Laura Lietzmann im Bereich der musikalischen Früherziehung und des Singens mit Kindern in der Kirchengemeinde Aachen-Haaren sowie als Gesangslehrerin in Aachen, u.a. an der "Musikschule Brand - ms:musiX" und in Köln. Außerdem arbeitete sie musikpädagogisch in der Gemeindeschule Kelmis, Belgien und an verschiedenen anderen Grund- und Gesamtschulen für Gesangsworkshops.